„Zwischen Himmel und Erde“ – Haus-Galerie im Tagungszentrum L.B.Bohle 17.05 – 16.08, 2022

Eröffnung der Ausstellung „Zwischen Himmel und Erde“ Werke aus den letzten Jahren. Dienstag, 17. Mai um 16 Uhr, bis 26. August, 2022. In der Haus-Galerie im Tagungszentrum der Firma L.B. Bohle Maschinen und Verfahren GmbH, Industriestr. 18, 59320 Ennigerloh. Eine Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Kunstverein Beckum-Warendorf. Einladung

Field of View 4

Positionen – WKD Mitglieder Kunstverein Eschwege 13. Mai bis 12.Juli

 

Positionen –  WKD Mitglieder unterwegs im Kunstverein Eschwege. 13. Mai bis 12.Juli, 2022. Günter Rückert, Mathias Schubert, Claudia Karweik, JottKaa, Walter Helenthal, Richard A. Cox, Brigitte Siebrecht, Christoph Ihrig, Petra Böttcher, Axel M. Mosler, Dieter Ziegenpeter, Klaus Pfeiffer.

Hochzeitshaus Eschwege, Öffnungszeiten: Montag-Donnerstag: 9.00-13.00 Uhr Freitag: 9.00-12.00 Uhr. Montag: 14.00-16.00 Uhr Donnerstag: 14.00-17.30 Uhr. Einladung

Ausstellung „Stand der Dinge“ Museum Wilhelm Morgner, Soest NEW DATES 26. Juni – 18. September

Fortpflanzung 3

Ausstellung „Stand der Dinge“ Museum Wilhelm Morgner, Soest. NEW DATES 26. Juni – 18. September. Die Ausstellung, verschoben wegen Covid, zelebriert 50 Jahre künstlerische Tätigkeit in Soest, jedoch nicht als Retrospektive, sondern als eine Werkschau aktueller Arbeiten. Viele von ihnen aus den letzten Jahren wurden inspiriert von der Natur und der Landschaft um Soest und über die Börde hinaus. Sie sind imaginäre Bilder, die einen Hauch von Landschaft innehaben. Die Motive wurden von der Natur am Wegesrand inspiriert. Neuere Arbeiten, geprägt durch die Pandemie, untersuchen intensiv nach Formen und Rhythmen von Pflanzen und Tieren, und deren genetische Fortpflanzung und Mutation. Ästhetisch mikroskopische Bildgestaltungen in bezaubernder Farbigkeit sind entstanden.Malerei: Acryl auf Leinwand, Ölpastell auf Karton sowie zum Thema passende ausgewählte Skulpturen. Anlässlich der Ausstellung im Museum Wilhelm Morgner wird das bis dahin zusammengetragene Werkverzeichnis des gesamten Oeuvres in Buchform präsentiert. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog

Bördeschwein

Bördeschwein – Ein Symbol für die Bedeutung der Landwirtschaft in der Region.
Gestiftet von der Bürgerstiftung Hellweg-Region, VfL und vielen private Spendern.
Die kleine Schweinskulptur aus Bronze wurde von mir konzipiert und ausgeführt. Die Skulptur steht direkt am Eingang des Theodor-Heuss-Parks mit Blick zum Schweinemarkt. Am Donnerstag 28. April, 2022 wurde die Skulptur Bördeschwein offiziell eingeweiht und als Geschenk an die Stadt Soest übergeben.

Back in time; 2018 „Regenbogen“ Skulpturenweg Warpe

Back in time; 2018

RegenbogenSkulpturenweg Warpe, Hoya. Niedersachsen. Als Ergebnis eines Wettbewerbs habe ich im Herbst 2018 die mehrfarbige Skulptur als Beitrag zum Skulpturenweg aufgestellt. Hier zwei schöne Abbildungen während der vor kurzem herrschenden winterlichen Stimmung.  Aufgenommen vom Kollegen Pablo Hirndorf aus Warpe.

Rainbow„, Sculpture trail Warpe, Hoya, Lower Saxony.  As a result of a competition, I erected the multi-coloured sculpture in autumn 2018 as a contribution to the „Skulpturenweg“.  Here are two beautiful images taken during the recent wintry conditions. The photos are from my colleague Pablo Hirndorf, Warpe.

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Back in time; 2017 Soest Bezüge

 Soest ist das Zentrum der lokalen Wirtschaft, eine Stadt mitten in der fruchtbaren Landschaft der Soester Börde. Mit einem radialen Verkehrsnetz und einem kreisförmigen Stadtgebiet ist Soest als typisches Handelszentrum auf dem Lande zu verstehen. Das Stadtzentrum innerhalb der alten Maueranlage ist dicht gefüllt mit einem filigranen Netz von Straßen und Wegen zwischen alten Fachwerkhäusern und der Vielzahl an Kirchen. Die Kirchen mit ihren unterschiedlichen Türmen bieten eine markante Kulisse als typische Wegmarken von Soest, die aus allen Richtungen zu sehen sind. Die Ost-West-Verkehrswege, die die Stadt prägen und wie Hauptadern das Herz Westfalens gesund halten, sind der Ostenhellweg und der Westenhellweg. Der Alte Hellweg, der mitten durch Soest führte, war eine wichtige Fernhandelsstraße, die Soest als bedeutende Siedlung in früheren Zeiten platzierte. Salz und Handel, Glaube und Geschichte, Kultur und Kunst, Reiseziel und Wegestation. Für die Jakobs-Pilger auf ihrer Wallfahrt nach Santiago de Compostela in Spanien, sowie für zahlreiche Menschen unterwegs zwischen den Bischofsresidenzen in Köln und Paderborn war die Stadt Rast- und Nebenstation. Ein reiches kulturelles Erbe. Die beiden Motive, die ich als Jubiläumsausgaben für den Verein Soester Wirtschaft gestaltet habe, sind geprägt durch diese „Soest-Bezüge“. Das Motiv „Soest: Ansicht Ost“ greift eine Stadtansicht von Osten auf, aus Richtung Bad Sassendorf nach Soest schauend. Das unterliegende Straßennetz der Stadt Soest im Bild gibt die Ortung der Kirchtürme an und wirkt wie die Grundgestaltung eines Mandalas, eine in sich rotierende gestalterische Aufteilung. Die Idee der Kreisgestaltung wird mit der wunderschönen Scheibenfibel aufgegriffen. Die kostbare Soester Runenfibel, eine Gewandspange aus der zweiten Hälfte des 6. Jahrhunderts, gefunden während Straßenarbeiten am Lübecker Ring, ist sicherlich ein Zeichen von Adel und Reichtum. Sie wirkt im Bild wie eine strahlende aufgehende Sonne. Dass die Bildelemente unterhalb der Stadtsilhouette in einem dichten erdtönigen Farbfeld platziert sind, ist signifikant. Da  zweite Motiv „Soest: Ansicht West“ präsentiert eine Ansicht vom Westen aus Richtung Ampen. Hier habe ich den „Himmel“ des Bildes mit einer Muschel (Jakobs-Muschel) vor dem Straßennetz der Stadt schwebend dargestellt. Das Bild ist hell und luftig, als ob man unterwegs im Freien sei. Die Muschel ist Erkennungszeichen der Jakobs-Pilger. Der Westenhellweg, ein Teil des Jakobswegs, führt durch das Jakobitor am Pilgrim-Haus vorbei, der Stelle der alten Pilger-Herberge in Soest. Beide Bilder sind als mehrfarbige Radierungen in limitierter Auflage exklusiv für den Verein Soester Wirtschaft geschaffen worden. Die Auflagen betragen jeweils 100 Stück und sind auf 300 g/m2 Hahnemühle-Kupferdruckkarton vom Künstler selbst gedruckt, numeriert und signiert mit Künstlerprägung. Aus dem Begleittext zum Jubiläums-Geschenk an die Mitglieder des Vereins Soester Wirtschaft. Cox 2017.

 Soest is the centre of the local economy, a town in the middle of the fertile landscape of the Soester Börde. With a radial transport network and a circular urban area, Soest can be understood as a typical commercial centre in the countryside. The town centre within the old walled enclosure is densely filled with an intricate network of streets and paths between old half-timbered houses and the multitude of churches. The churches with their different towers provide a striking backdrop as typical landmarks of Soest that can be seen from all directions. The east-west traffic routes that characterise the town and keep the heart of Westphalia healthy like main arteries are the Ostenhellweg and the Westenhellweg. The Alte Hellweg, which ran through the middle of Soest, was an important long-distance trade route that placed Soest as an important settlement in earlier times. Salt and trade, faith and history, culture and art, destination and way-station. For the pilgrims of St. James on their pilgrimage to Santiago de Compostela in Spain, as well as for numerous people on their way between the bishop’s residences in Cologne and Paderborn, the town was a resting place and side station. A rich cultural heritage. The two motifs I designed as anniversary editions for the Soest Business Association are characterised by these „Soest references“. The motif „Soest: View East“ takes up a city view from the east, looking towards Soest from the direction of Bad Sassendorf. The underlying street network of the town of Soest in the picture indicates the location of the church towers and appears like the basic design of a mandala, a rotating design division. The idea of the circular design is taken up with the beautiful disc brooch. The precious Soest rune brooch, a garment clasp from the second half of the 6th century, found during road works on the Lübeck Ring, is certainly a sign of nobility and wealth. In the picture, it looks like a radiant rising sun. The fact that the pictorial elements are placed below the city silhouette in a dense earth-toned colour field is significant. The second motif, „Soest: View West“ presents a view from the west in the direction of Ampen. Here I have depicted the „sky“ of the picture with a shell (Jacob’s shell) floating in front of the city’s street network. The image is light and airy, as if one were outdoors on the road. The shell is the distinctive sign of the pilgrims of St. James. The Westenhellweg, part of the Jakobsweg, leads through the Jakobitor past the Pilgrim House, the site of the old pilgrims‘ hostel in Soest. Both pictures were created as multi-coloured etchings in a limited edition exclusively for the Soest Business Association. The editions are 100 each and are printed on 300 g/m2 Hahnemühle copperplate board by the artist himself, numbered and signed with artist’s embossing. From the accompanying text to the anniversary gift to the members of the Verein Soester Wirtschaft. Cox 2017.

Back in time; 2017

  Back in time; leaving the sea behind, a commission for a painting leads me to inspect the landscape I live in, the so-called „Bördelandschaft“ around Soest, the countryside where I walk with my dog. After studying views around Soest from all points of the compass, I deemed those from north and south the most promising. A series of paintings was developed depicting the feel and character of the landscape observed rather than a particular scene. The dominant feature of these paintings was the horizontal slash across the foreground. This was suggested by the east/west transit routes of motorway, rail and road that pass Soest between the low plain of the „Bördelandschaft“ and the hills to the south rising to the „Haar“, the ridge that overlooks Soest and the Arnsberg forest. The „Alter Hellweg“, an old trading route, is still noted as a dominant feature and gives its name to the larger cultural and political area around Soest, the „Hellweg Region“. To the north the view is framed by the so-called „Beckumer Berge“,  a line of hills rising from the edge of the plain towards Beckum. The paintings, acrylic on canvas, become increasingly more abstract, reduced in content, revealing a new freedom with paint application and colour.

  Zurück in der Zeit; das Meer hinter sich lassend, führt mich ein Auftrag für ein Gemälde dazu, die Landschaft, in der ich lebe, zu inspizieren, die sogenannte „Bördelandschaft“ um Soest, die Landschaft, in der ich mit meinem Hund spazieren gehe. Nachdem ich Ansichten rund um Soest aus allen Himmelsrichtungen studiert hatte, hielt ich die aus dem Norden und Süden für am vielversprechendsten. Es entstand eine Reihe von Bildern, die eher das Gefühl und den Charakter der beobachteten Landschaft als eine bestimmte Szene darstellen. Das dominierende Merkmal dieser Bilder war der horizontale Schrägstrich im Vordergrund. Dieser wurde durch die Ost-West-Transitstrecken von Autobahn, Schiene und Straße suggeriert, die Soest zwischen der Tiefebene der Bördelandschaft und den südlich gelegenen Hügeln, die sich zum „Haar“, dem Höhenzug über Soest und dem Arnsberger Wald, erheben, durchziehen. Der „Alte Hellweg“, ein alter Handelsweg, ist noch als Dominante zu erkennen und gibt dem größeren kulturellen und politischen Raum um Soest, der „Hellweg-Region“, seinen Namen. Im Norden wird der Blick von den sogenannten „Beckumer Bergen“ eingerahmt, einer Hügelkette, die sich vom Rand der Ebene in Richtung Beckum erhebt. Die Bilder, Acryl auf Leinwand, werden zunehmend abstrakter, inhaltlich reduziert und offenbaren eine neue Freiheit im Umgang mit Farbauftrag und Farbe.

Back in time; 2016

Zurück in der Zeit.
Einen Schritt zurückzutreten, um den zurückgelegten Weg zu reflektieren, um zu neuen Zielen vorzustoßen, ist auch eine Strategie der kreativen Entwicklung. Ich habe die letzten Bilder gezeigt, um ihre Entwicklung zu verfolgen, meine Schritte zurückzuverfolgen, um zu sehen, wie ich zu diesen neuen Arbeiten gekommen bin. Aber wenn ich darüber nachdenke, scheint das weniger interessant zu sein, als vom Anfang an zu beginnen und den Weg nach vorne zu verfolgen. Anfänge können schwer zu bestimmen sein, immer subjektiv. In diesem Fall scheint der Wechsel von einem figurativen Schwerpunkt zu mehr Landschafts- und Naturthemen ein guter Anfang zu sein. Eine Bildfolge „Somewhere between the sky and the sea“ von 23 Gemälden, ein Ergebnis der häufigen Nordseeüberfahrten zwischen Hull und Hollannd, gipfelt in dem Foto ArtBook „To Land’s End“.  Das Buch dokumentiert die abendliche Abfahrt von Hull bei Einbruch der Dunkelheit, zur Zeit des Brexit-Referendums 2016. Die Bilder läuteten eine neue Herangehensweise und auch die Verwendung einer neuen Technik ein; Ölpastell. Jede neue Technik hat ihre eigenen Möglichkeiten des künstlerischen Ausdrucks, aber auch ihre Grenzen. Ein zunehmendes Verständnis der Materialien und ihrer Anwendung befreit den kreativen Prozess und bietet an sich schon einen Anreiz, neue Bildwelten zu erkunden. Ich schlage vor, in den nächsten Wochen Positionen dieser Entwicklung aufzuzeigen und zu zeigen, wie ich zu den neuen Bildern gekommen bin.

 Back in time.
Taking a step back, to reflect on the path taken, to move forward to new destinations, is also a strategy of creative development. I have shown recent paintings with a view to following their development, retracing my steps to see how I arrived at these new works. But on reflection that seems to be less interesting than starting from the beginning and following the path forward. Beginnings can be hard to pinpoint, always subjective. In this case the change from a figurative emphasis to more landscape and natural themes seems a good place to start. A picture sequence „Somewhere between the sky and the sea“  of 23 paintings, a result of frequent north sea crossings between Hull and Hollannd, culminating in the photo ArtBook „To Land´s End“.  The book documents the evening departure from Hull from dusk to dark, at the time of the Brexit referendum in 2016. The pictures heralded in a new approach and also the use of a new technique; oil pastel. Every new technique has its own possibilities of artistic expression as well as limitations. An increasing understanding of the materials and their application frees up the creative process, and in itself offers a stimulus to explore new imagery. I propose over the next weeks to reveal positions of this development, showing how I arrived at the new pictures.