Sichtfelder – Fields of Vision

Sichtfelder: Aktuelle Ausstellung in der Galerie am Markt ab 14 Mai 2019.
Kontinuierlich und parallel zu anderen Projekten ist eine ganze Reihe von eher kleinformatigen Studien entstanden. Walking the Dog: Man ist zu jeder Jahreszeit mit Hund unterwegs, vorausgesetzt man hat einen Hund. Es ist eine tägliche Beschäftigung, draußen unter freiem Himmel, in der Natur oder in der Stadt, durch Straßen und auf ländlichen Wegen, im Feld und im Wald, Tag für Tag von Frühjahr bis Winter, man erlebt wie die Natur sich regt und sich verändert. Die Konfrontation mit dem, was man sieht und beobachtet bietet Stoff und Anregung für Bilder. Das Erlebte suggeriert gestalterische Ideen, die ich je nach Motivation zu neuen Bildern bearbeite. Die Ergebnisse habe ich zu einer Ausstellung in der Galerie auf Zeit eingerichtet, die ich gern zeigen möchte. Ölpastell, Acryl und Bilder an meinem iPad erzeugt und als Fine Art Print gedruckt.

Following the Path – Ausstellung Kunstverein Froendenberg

Eröffnung der Ausstellung Richard A. Cox, „Following the path“ Malerei, Grafik und Skulpturen, am Sonntag, dem 5. Mai2019 um 11:00 Uhr Galerie des Kunstvereins Fröndenberg, Alleestraße 59, 58730 Fröndenberg

Künstlerische Bemühungen streben eine zusammenhängende lineare Entwicklung jener künstlerischen Werkgruppe an. Für gewisse Zeit dürfte dies der Fall sein, aber aus verschiedenen Gründen lässt die Intensität nach. Die künstlerische Ader schwächt, man macht Urlaub oder neue Impulse dringen sich durch. Man wird umgelenkt, die Kunst nimmt einen Abzweig, eine neue Richtung. Nach der „going with the flow“ Philosophie von John Cage folgt man dem kreativen Pfad solange es geht; man folgt dem Weg, soweit man sehen kann. Wenn man dort ankommt, dann schaut man weiter. „Following the path“, ist eine Strategie kreativen Denkens und Handelns. Da jeder Neuanfang, jedes neue Bild oder Skulptur ist ein Wagnis ins Unbekannte. Man weiß nicht so genau was am Ende dabei raus kommt. Der Weg ist aber vertraut, man ist schon mehrmals hierhergelaufen.

Beispielhafte Arbeits-Serien sind die Gemälde des „Pathways“ oder „Pilgrims“, neuerdings die Landschaftsbilder „Hellweg“ und „Bördelandschaften“ sowie „Landscapes“ oder „Seascapes“. Frühere Arbeiten „Small Pieces“ „Earth Works“ „New Horizons“ und „Variations“ entstehen in zahlreichen Variationen.  Ähnlich aber immer anders. Eine Idee wird aufgenommen und soweit geführt bis ein Wandel sich anbietet oder sich aufzwingt. Neue Erkenntnisse werden untersucht, man kommt zu neuen Ergebnissen. Neue Bilder. Oft bei der Beschäftigung mit dem einen Bild bietet sich das Nächste schon an, fast im Rausch entsteht eins nach dem anderen.

Ich zeige neue Malerei sowie ältere Arbeiten mit Landschaft-Bezügen, Skulpturen und Bilder, Variation und Vielfalt, Spannendes und Kontrastreiches in dem großen Raum des Kunstvereins Fröndenberg.

Unter vertautem Himmel 3, Acryl auf Leinwand, 35 x 130 cm
Unter vertrautem Himmel 3, Acryl auf Leinwand, 35 x 130 cm

Aufgetürmt

Bildeinweihung Sudhaus Brauerei Zwiebel. Am Dienstag, 26.02.2019, bei einer kleinen Feierstunde „Private View“ mit geladenen Gästen ist das zweite Bild für das Sudhaus der Brauerei Zwiebel enthüllt und eingeweiht worden. Das Bild Acryl auf Leinwand in der Größe 220 x 90 cm ist extra für diese Wand konzipiert worden. Die Bildkomposition ist stark mit Soest-Bezügen gestaltet worden; fast alle markante Türme der Stadt sind zusammen gestapelt in einem Bild, der Titel des Bildes „Aufgetürmt“ spiegelt diese Bildidee wieder. Viele Künstler wie Karl Schmidt-Rotluff, Christian Rohlfs, Emil Nolde und Eberhard Viegener haben sich mehrmals mit der gleichen Thematik befasst. Es reizte mich trotzdem, etwas mit den Türmen von Soest zu erarbeiten. Mit frischen Farben und einer gewagten Gestaltung wirkt das Bild dynamisch und lebendig, ich denke ich habe zu dem Thema ein eigenständiges künstlerisches Statement geschaffen.

🇬🇧 Inauguration of a new painting, the second, for the „Zwiebel“ brewery Soest. Tuesday 26.02.2019 „Private View“, Title „Aufgetürmt“ (a usable title in English could be „Aspireing“ as a verb with a play on the word spire). The painting, acrylic on canvas 220 x 90 cm, was specifically conceived for the particular wall in the so-called „Sudhaus“, the event room of the brewery. The painting features most of the significant spires and towers in Soest. The dynamic layering of the towers is painted with a lively colour spectrum.       Bild 1: Bördelandschaft

„Am Ende des Regenbogens“ Fertig – Skulpturenpfad Warpe

Am Ende des Regenbogens ist ein Projekt-Entwurf für den Skulpturenpfad Warpe „Land – Wege“, Samtgemeinde Grafschaft Hoya, Niedersachsen. Nach einem vorhergehenden Wettbewerb ist mein Entwurf, mit weiteren sechs KünstlerInnen zur Realisierung ausgesucht. Die Skulptur ist nun fertig und platziert an dem vorgesehenen Standort (November 2018). Material ist Stahl, feuerverzinkt und farbig nach den Spektral-Farben eines Regenbogens behandelt. Der höchste Punkt ragt ca. 3.5 m aus dem Boden.

🇬🇧 „At the end of the rainbow“ is an artwork project for the sculpture path Warpe „Country – Paths“,  near Hoya in Lower Saxony. The work, plus works from six other artists, was selected after a competition to be realized on site by the end of 2018. The sculpture is complete and is now installed (November 2018) at the planned site. Material is steel, galvanized und painted in the spectral colours of a rainbow. The highest point projects ca 3.5m out of the ground.

Erläuterungstext zur Skulptur: Ein Regenbogen ist eine optische Illusion, ein Phänomen, das Mensch und Natur verbindet. Das jeweilige Erscheinungsbild eines Regenbogens ist dem des Betrachters an seinem individuellen Standpunkt zuzuordnen. Ein anderer Beobachter an einem entfernten Standort sieht eben einen anderen Regenbogen, seinen Regenbogen. Es findet sozusagen ein Dialog mit der Natur statt. Meine Skulptur könnte man als Huldigung an die Natur und an das besondere Verhältnis der Menschen der Natur gegenüber verstanden werden. Da der Regenbogen eine Chimäre unserer visuellen Erfahrung und kein Objekt ist, ist das Erfassen eines Regenbogens, wo er anfängt und aufhört, unmöglich dingfest zu machen. Das Ende eines Regenbogens ist daher symbolisch für unerreichbare Ziele oder fantasievolle TräumeMeine Skulptur, „Am Ende des Regenbogens“, greift die Idee auf, wo ein Regenbogen endet oder anfängt. Dargestellt ist eben eine Stelle, wo ein Regenbogen den Erdboden trifft und imaginär weiter verläuft.

 

Clouds

Galerie auf Zeit 23. November: CLOUDS

eine Gemeinschafts-Ausstellung zum Thema Wolken. Dieter Ziegenfeuter, Dortmund, Gemälde. Peter Dahm, Möhnesee, Photographie. Richard A. Cox, Soest, Malerei, Grafik. Eröffnung: Freitag 23. November um 19.00 Uhr.  Bis 9. Dezember. Einladung

Sommertag1 ©Dieter Ziegenfeuter
Wolke Dahm03 ©Peter Dahm
Unter vertrautem Himmel 4 © Richard A. Cox
East Anglia, North Sea, 2018

Thomä-Schule Lesefibel-Einweihung

Enthüllung „Thomä-Schule Lesefibel“

Kunst am Bau Projekt, Wohnpark Thomä-Schule Soest

am Donnerstag, 18. Oktober wurde die Fertigstellung des Wohnparks Thomä-Schule mit Neubewohnern, Handwerkern sowie Architekt, Investor und geladenen Gästen gefeiert. Der Investor, Wilhelm Friesleben, Bürgermeister Dr. Eckhard Ruthemeyer und der Architekt Horst Holt sprachen über die Entstehung des Wohnparks. Ich sprach kurz über die Entstehung meiner Skulptur „Thomä-Schule Lesefibel“. Die in blau mit roten Schleifen eingepackte Skulptur wurde dann enthüllt und freigegeben.Die Skulptur in Form eines aufgestellten Buches, in überdimensionierter Größe, ist platziert auf dem alten Schulhof der Schule zwischen zwei Gebäudekomplexen. Die Gestaltung der Skulptur betont die Idee und Form eines Buches; von einem signalrot aufrechtstehenden Buchrücken fächert die Konstruktion aus, wie mehrere Buchseiten. Die Schutzabdeckung der oberen und hinteren Teile sind in Weiß gehalten, um an Papierseiten zu erinnern. Die Seiten der Konstruktion sind offen und bieten Zugang zum Inneren des Buches. Im inneren Teil ist eine runde Sitzgelegenheit, die die Ausfächerung der Seiten weiter aufnimmt. Die Skulptur „Lesefibel“ nimmt Bezug auf das ehemalige Schulgebäude als Volksschule und weist auf die ersten Hilfsmittel am Anfang des Bildungswegs. Die Skulptur mitten im Wohnpark bietet den jetzigen Bewohnern einen Ort der Begegnung und Kommunikation an ihrem neuen Anfang. Der Buchrücken ist auf der Innenseite mit einer licht durchlässigen weißen Platte abgedeckt, abends strahlt ein diffuses Licht. Wenn man dort sitzt, wirkt die Platte wie ein ungeschriebenes Blatt.

Hier einige Abbildungen: