„Am Ende des Regenbogens“ Fertig – Skulpturenpfad Warpe

Am Ende des Regenbogens ist ein Projekt-Entwurf für den Skulpturenpfad Warpe „Land – Wege“, Samtgemeinde Grafschaft Hoya, Niedersachsen. Nach einem vorhergehenden Wettbewerb ist mein Entwurf, mit weiteren sechs KünstlerInnen zur Realisierung ausgesucht. Die Skulptur ist nun fertig und platziert an dem vorgesehenen Standort (November 2018). Material ist Stahl, feuerverzinkt und farbig nach den Spektral-Farben eines Regenbogens behandelt. Der höchste Punkt ragt ca. 3.5 m aus dem Boden.

🇬🇧 „At the end of the rainbow“ is an artwork project for the sculpture path Warpe „Country – Paths“,  near Hoya in Lower Saxony. The work, plus works from six other artists, was selected after a competition to be realized on site by the end of 2018. The sculpture is complete and is now installed (November 2018) at the planned site. Material is steel, galvanized und painted in the spectral colours of a rainbow. The highest point projects ca 3.5m out of the ground.

Erläuterungstext zur Skulptur: Ein Regenbogen ist eine optische Illusion, ein Phänomen, das Mensch und Natur verbindet. Das jeweilige Erscheinungsbild eines Regenbogens ist dem des Betrachters an seinem individuellen Standpunkt zuzuordnen. Ein anderer Beobachter an einem entfernten Standort sieht eben einen anderen Regenbogen, seinen Regenbogen. Es findet sozusagen ein Dialog mit der Natur statt. Meine Skulptur könnte man als Huldigung an die Natur und an das besondere Verhältnis der Menschen der Natur gegenüber verstanden werden. Da der Regenbogen eine Chimäre unserer visuellen Erfahrung und kein Objekt ist, ist das Erfassen eines Regenbogens, wo er anfängt und aufhört, unmöglich dingfest zu machen. Das Ende eines Regenbogens ist daher symbolisch für unerreichbare Ziele oder fantasievolle TräumeMeine Skulptur, „Am Ende des Regenbogens“, greift die Idee auf, wo ein Regenbogen endet oder anfängt. Dargestellt ist eben eine Stelle, wo ein Regenbogen den Erdboden trifft und imaginär weiter verläuft.

 

Clouds

Galerie auf Zeit 23. November: CLOUDS

eine Gemeinschafts-Ausstellung zum Thema Wolken. Dieter Ziegenfeuter, Dortmund, Gemälde. Peter Dahm, Möhnesee, Photographie. Richard A. Cox, Soest, Malerei, Grafik. Eröffnung: Freitag 23. November um 19.00 Uhr.  Bis 9. Dezember. Einladung

Sommertag1 ©Dieter Ziegenfeuter
Wolke Dahm03 ©Peter Dahm
Unter vertrautem Himmel 4 © Richard A. Cox
East Anglia, North Sea, 2018

Thomä-Schule Lesefibel-Einweihung

Enthüllung „Thomä-Schule Lesefibel“

Kunst am Bau Projekt, Wohnpark Thomä-Schule Soest

am Donnerstag, 18. Oktober wurde die Fertigstellung des Wohnparks Thomä-Schule mit Neubewohnern, Handwerkern sowie Architekt, Investor und geladenen Gästen gefeiert. Der Investor, Wilhelm Friesleben, Bürgermeister Dr. Eckhard Ruthemeyer und der Architekt Horst Holt sprachen über die Entstehung des Wohnparks. Ich sprach kurz über die Entstehung meiner Skulptur „Thomä-Schule Lesefibel“. Die in blau mit roten Schleifen eingepackte Skulptur wurde dann enthüllt und freigegeben.Die Skulptur in Form eines aufgestellten Buches, in überdimensionierter Größe, ist platziert auf dem alten Schulhof der Schule zwischen zwei Gebäudekomplexen. Die Gestaltung der Skulptur betont die Idee und Form eines Buches; von einem signalrot aufrechtstehenden Buchrücken fächert die Konstruktion aus, wie mehrere Buchseiten. Die Schutzabdeckung der oberen und hinteren Teile sind in Weiß gehalten, um an Papierseiten zu erinnern. Die Seiten der Konstruktion sind offen und bieten Zugang zum Inneren des Buches. Im inneren Teil ist eine runde Sitzgelegenheit, die die Ausfächerung der Seiten weiter aufnimmt. Die Skulptur „Lesefibel“ nimmt Bezug auf das ehemalige Schulgebäude als Volksschule und weist auf die ersten Hilfsmittel am Anfang des Bildungswegs. Die Skulptur mitten im Wohnpark bietet den jetzigen Bewohnern einen Ort der Begegnung und Kommunikation an ihrem neuen Anfang. Der Buchrücken ist auf der Innenseite mit einer licht durchlässigen weißen Platte abgedeckt, abends strahlt ein diffuses Licht. Wenn man dort sitzt, wirkt die Platte wie ein ungeschriebenes Blatt.

Hier einige Abbildungen:

Master and Apprentice

Master and Apprentice

Sonderausstellung über das Wochenende 5/6/7.Oktober 2018

„Galerie auf Zeit“ Atelier Richard Cox, Markt 9, 59494 Soest

Eröffnung: Freitag 5.Oktober um 19.00 Uhr, Samstag und Sonntag von 11.00 bis 17.00 Uhr

Zwei Künstler: Clive Butterworth, in England lebender Engländer, und Richard A. Cox, in Soest lebender gebürtiger Engländer. Eine Ausstellung wie der Titel beschreibt von zwei Künstlern, von einem ehemaligen Lehrer und seinem Schüler. Beide stammen aus der gleichen Gegend in Yorkshire, um Huddersfield, also sie teilen eine ähnliche Herkunft mit gleichem Landschaftsbild. Sie sind jedoch von zwei unterschiedlichen Generationen, und von unterschiedlichen künstlerischen Wegen. Was ist daraus geworden? Ein Besuch nach Soest bietet die Möglichkeit, eine Schnapsidee zu realisieren. Die Ausstellung zeigt ausgewählte Arbeiten: Malerei, Grafik und Fotographie. Überwiegend Landschaftsbilder von unserer alten Heimat und einige aus meiner Neuen werden gegenübergestellt: Bilder der fruchtbaren Bördelandschaft um Soest. Nostalgie pur für die schöne Landschaften Yorkshires. Es ist kein Wunder, dass David Hockney den jährlichen Saison-Wandel, The North York Moors, vorgezogen hat gegenüber den ewig blauen Himmeln über Los Angeles.

Zur Eröffnung der Ausstellung um 19.00 Uhr am Freitag, den 5. Oktober, wird die künstlerische Beziehung von Master and Apprentice offen diskutiert (OV mit UT)

Am Samstag 6. und Sonntag 7. Oktober jeweils von 11 bis 17.00 Uhr sind wir beide in der „Galerie auf Zeit“ anwesend.  An den Tagen gibt es Gelegenheit mit den Künstlern über die Werke und deren Methodik zu sprechen. Bei Gelegenheit wird gemeinsam gearbeitet oder große Bilder an eine Leinwand projiziert.

 

Lichtfest 2018

Lichtfest im Bergenthal Park, Soest. Dienstag 2. Oktober ab 18.00 Uhr

Eintritt €3,00  Ermäßigung mit JokerCard €2,00

Das Lichtfest ist ein gemeinsames Projekt bürgerlichen Engagements mit tollen Beiträgen von diversen Gruppierungen, Schulen und Kitas mit verschiedenen Aktionen auf verschiedenen Aktionsflächen. Das Licht als Hauptattraktion, aber nicht alleinige Attraktion, sollte eine ansprechende Kulisse für das Gesamtprogramm bilden. Das Thema für dieses Jahr lautet: Magischer Garten: Betreten in eine Welt der Phantasie, von seltsamen und wunderbaren Pflanzen, von erstaunlichen Blumen in einer Explosion der Farbe, wo schöne und seltsame Kreaturen leben, wie in Shakespeare’s „Ein Sommernachtstraum„. Mitwirkende an der Gestaltung des Abends sind u.a. Aldegrever Gymnasium, Johannesschule, Kita Gotlandweg, Christiane Kling, Impro-Theater Klaus Bunte, Stelzentanztheater Bielefeld, Börd´land Jazzer und viele mehr. Als Ausklang spielt das Duo „Feria“ mit Saxofon und Gitarre meditative Werke zum Thema Licht und Dunkelheit.

Künstlerischer Leitung Richard A. Cox

Bilder © Cox