70 Jahre Kunstverein Beckum Warendorf

Themenausstellung ZUKUNFT_ZU KUNST 70 Jahre Kreiskunstverein Beckum-Warendorf“ an der genannten Ausstellung im Museum Abtei Liesborn nehme ich mit drei Arbeiten teil. Die Eröffnung ist am 12.06. um 15.00 Uhr, und die Ausstellung läuft bis zum 24.07.22. Einladung zum Einsehen und Ausdrucken.

Begleitinfo zu den Exponaten:

Janus: of the sun and the moon

Janus: of the sun and the moon 2007, Stahl, geformt, geschliffen, poliert, blaupatiniert, Diabas Sockel. Bronzeguss, Abformung vom Stahloriginal poliert, Marmor-Sockel. In der antiken römischen Religion und im Mythos ist Janus der Gott der Anfänge, der Tore, der Übergänge, der Zeit, der Dualität, der Türen, der Durchgänge, der Rahmen und der Enden. Darüber hinaus stand Janus auch dem Beginn und dem Ende von Konflikten und damit Krieg und Frieden vor. Hier sehe ich eine Paraphrase zum Ausstellungskonzept

walking the line 2015, Computergrafik, Digitaldruck kaschiert auf Aludibond, 120 x 160 cmEinen Schritt zurück zu gehen, wie im Rhythmus eines Tanzes, zwei Schritte vorwärts und einen Schritt zurück, ist die zyklische Entwicklung der Kreativität. (Frei nach Arthur Koestler, The Act of Creation)

 

Germination 15

Germination 15 2021, Ölpastell auf Karton, 56 x 82 cm. Germination ist explizit die Kraft der Natur in der existentiellen Fortpflanzung jedes Lebewesens. Germination ist die Entwicklung neuer künstlerischer Ansätze.

„Zwischen Himmel und Erde“ – Haus-Galerie im Tagungszentrum L.B.Bohle 17.05 – 16.08, 2022

Eröffnung der Ausstellung „Zwischen Himmel und Erde“ Werke aus den letzten Jahren. Dienstag, 17. Mai um 16 Uhr, bis 26. August, 2022. In der Haus-Galerie im Tagungszentrum der Firma L.B. Bohle Maschinen und Verfahren GmbH, Industriestr. 18, 59320 Ennigerloh. Eine Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Kunstverein Beckum-Warendorf. Einladung

Field of View 4

Positionen – WKD Mitglieder Kunstverein Eschwege 13. Mai bis 12.Juli

 

Positionen –  WKD Mitglieder unterwegs im Kunstverein Eschwege. 13. Mai bis 12.Juli, 2022. Günter Rückert, Mathias Schubert, Claudia Karweik, JottKaa, Walter Helenthal, Richard A. Cox, Brigitte Siebrecht, Christoph Ihrig, Petra Böttcher, Axel M. Mosler, Dieter Ziegenpeter, Klaus Pfeiffer.

Hochzeitshaus Eschwege, Öffnungszeiten: Montag-Donnerstag: 9.00-13.00 Uhr Freitag: 9.00-12.00 Uhr. Montag: 14.00-16.00 Uhr Donnerstag: 14.00-17.30 Uhr. Einladung

Ausstellung „Stand der Dinge“ Museum Wilhelm Morgner, Soest NEW DATES 26. Juni – 18. September

Fortpflanzung 3

Ausstellung „Stand der Dinge“ Museum Wilhelm Morgner, Soest. NEW DATES 26. Juni – 18. September. Die Ausstellung, verschoben wegen Covid, zelebriert 50 Jahre künstlerische Tätigkeit in Soest, jedoch nicht als Retrospektive, sondern als eine Werkschau aktueller Arbeiten. Viele von ihnen aus den letzten Jahren wurden inspiriert von der Natur und der Landschaft um Soest und über die Börde hinaus. Sie sind imaginäre Bilder, die einen Hauch von Landschaft innehaben. Die Motive wurden von der Natur am Wegesrand inspiriert. Neuere Arbeiten, geprägt durch die Pandemie, untersuchen intensiv nach Formen und Rhythmen von Pflanzen und Tieren, und deren genetische Fortpflanzung und Mutation. Ästhetisch mikroskopische Bildgestaltungen in bezaubernder Farbigkeit sind entstanden.Malerei: Acryl auf Leinwand, Ölpastell auf Karton sowie zum Thema passende ausgewählte Skulpturen. Anlässlich der Ausstellung im Museum Wilhelm Morgner wird das bis dahin zusammengetragene Werkverzeichnis des gesamten Oeuvres in Buchform präsentiert. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog

Richard A. Cox – The state of things

The exhibition celebrates 50 years of artistic activity in Soest, but is not a retrospective, rather a show of current works. Many works from recent years deal with the landscape and nature around Soest and beyond the „Soester-Börde“, (a fertile plain). They are imaginary pictures that also carry a hint of landscape, inspired by nature along the way. Due to Covid-19, the exhibition had to be postponed. During this time new works were created which, influenced by the pandemic, show an intensive examination of the forms and rhythms of plants and animals, their genetic reproduction and mutation. The results are aesthetically microscopic pictorial designs in enchanting colourfulness. The exhibited works include paintings, acrylic on canvas, oil pastel on card, as well as selected sculptures that match the theme. On the occasion of the exhibition, a book, cataloguing the entire oeuvre of 50 years artistic activity will be presented. The exhibition will also be accompanied by a catalogue.

 

Wandlungen- Abtei Liesborn

Nachtrag –Themenausstellungen des Kunstvereins Beckum- Warendorf. 19.12.21 bis13.03.22

Bördeschwein

Bördeschwein – Ein Symbol für die Bedeutung der Landwirtschaft in der Region.
Gestiftet von der Bürgerstiftung Hellweg-Region, VfL und vielen private Spendern.
Die kleine Schweinskulptur aus Bronze wurde von mir konzipiert und ausgeführt. Die Skulptur steht direkt am Eingang des Theodor-Heuss-Parks mit Blick zum Schweinemarkt. Am Donnerstag 28. April, 2022 wurde die Skulptur Bördeschwein offiziell eingeweiht und als Geschenk an die Stadt Soest übergeben.

Germination – Neue Arbeiten „Galerie auf Zeit“ wieder geöffnet

Galerie auf Zeit wieder geöffnet. Neue Arbeiten – Germination

Teilung 6

Atelier Richard A. Cox

Galerie am Markt,  Markt 9, 59494 Soest

Öffnungszeiten: Freitags 15.00  bis 17.00 Uhr und Samstags vom 11.00 Uhr  bis 15.00 Uhr,

gern nach Vereinbarung Tel. 01739495543

 

In den neuen Ölpastell-Arbeiten von 2020/21, mit Titeln wie Keimung, Germination, Teilung und Mutation habe ich Aspekte der Virus-Pandemie künstlerisch verarbeitet.  Die Darstellungen erinnern an das Leben am Anfang, wie sich ein Lebewesen aus der Ursuppe entwickelt und mutiert zu immer neuen Variationen. Natur kreativ. Ich arbeite seriell, es entstehen mehrere ähnliche Bilder aber immer wieder anders in der Wahrnehmung. Durch einen vertrauten Umgang mit der Technik des Ölpastells erzeuge ich eine tiefe, fast dreidimensionale Darstellung, organisch anmutende Gestaltungen. Eine nuancierte jedoch kräftige Farbigkeit in den Bildern erzeugt lebendige, dynamische Formen. Eine Ästhetik der Natur wird erzeugt statt eines Schreckens und einer Bedrohung, die wir in der Pandemie erfahren. Mit diversen Werkzeugen werden Spuren und Bewegungen in den Malgrund spontan erzeugt. Der Malgrund, aufgetragen auf starken Karton, besteht aus einer Vielzahl von Farbschichten aus Ölpastell. Die Pastelle von Sennelier sind aus reinen Pigmenten, Mineralwachs und Bindemittel. Zunächst wird eine bestimmende Erstschicht von dem öligen, in Wachs gebundenen Pigment mit einem Spachtel in die Kartonoberfläche eingerieben bzw. eingedruckt. Über Nacht oder nach wenigen Tagen hat sich der Karton mit der Farbe satt gesaugt, und die Oberfläche ist einigermaßen fest. Es folgen mehrere Farbschichten des Ölpastels, die die erste Schicht komplett überlagern. Die verschiedenen Farben werden auf den Karton mit einem Spachtel beigemischt, um die gewünschte Farbigkeit und Struktur zu bekommen. Das Bild ist am Ende ein Spiel zwischen der tiefsten Ebene und der korrespondierenden Farbigkeit der Oberfläche. Man zeichnet mit den zur Hand liegenden Utensilien: Spachtel, Löffel, Messer oder Holzstab, um durch die oberen Schichten zu kratzen und die darunterliegenden Farbsichten hervorzuheben. Die Farbigkeit oder die entstandenen  Strukturen von den verschiedenen Werkzeugen sind nicht immer vorkalkulierbar. Die Leichtigkeit der Spurengestaltung, die feinen Striche, schwellend und schwungvoll, sind nur möglich bei diesem quasi negativen Zeichenverfahren. Meiner Meinung nach ähnelt dieses Verfahren des Bilderzeugens sehr dem der Radierung mit delikaten Strichen oder den schwellenden Linien der Gravur. Als langjähriger Grafiker im Tiefdruckverfahren sind diese Entwicklung und die Eigenschaften der Bilder nicht wunderlich. Eben bei der Farbradierung gab es immer ein Element des Zufalls, das man in der Druckgrafik mit berücksichtigt oder sogar anwendet, um besondere Effekte zu erzielen oder auch als Ausgangspunkte für neue Motive zu generieren. Beim traditionellen Malen im Vergleich wäre das Aufmalen der schwebenden, bewegten Zeichenelemente nur mühsam zu erzielen. Die Spontanität der Strichführung und oft zufällig erscheinende Farbigkeit machen gerade den Reiz an diesen neuen Bildern aus. August 2021. Galerie

In the recent oil pastels of 2020/21, with titles such as Germination and Mutation, I have interpreted various aspects of the virus pandemic from an artist´s point of view.  The imagery I have come up with is reminiscent of life in the beginning as we imagine it, how a living being develops from the primordial soup splits and mutates into ever newer organisms. Nature being creative. I often work sequentially, several pictures are created to a theme, similar but always different in perception. The one picture will be promoting ideas for the next picture as the theme grows and matures. Through a special application of the technique of oil pastel, I am able to create a deep, almost three-dimensional representation of organic-looking imagery. A nuanced yet strong colour in the paintings creates lively, dynamic forms. An aesthetic of nature is created instead of one of terror and threat that we experience in the pandemic. The oil pastel ground, applied to strong card, is built up from a multitude of coloured layers. The Sennelier’s pastels that I use are made of pure pigments, mineral wax and binder. First, a determining initial colouring layer of the oily pigment is rubbed or pressed into the cardboard surface with a palette knife. Overnight or after a few days, the cardboard has soaked up the colour and the surface is reasonably firm. Several layers of the oil pastel follow, completely overlaying the first coat. The different colours are mixed and blended with a palette knife or spatula to get the desired effect and structure of the surface ground. Marks are spontaneously created or scratched in the wax surface with various tools. The drawing is created with the utensils at hand: spatula, spoon, knife or wooden stick to scrape through the upper layers and reveal the underlying colours and textures. The colour mix or the resulting structures from the various tools cannot always be pre-calculated. In the end, the picture represents an interaction between the deepest layer and the corresponding colours up to the final wax layer. The lightness of the line, the fine strokes, swelling and sweeping, are only possible by means of this quasi-negative drawing process. In my opinion, this method of creating images is very similar to that of etching, the fine delicate lines or the flowing swelling gestures of engraving seem familiar. As a long-time printmaker in intaglio, this development and the characteristics of the images are not surprising. Precisely in colour etchings there has always been an element of chance or accident involved, which can be taken into account or even applied in printmaking and etching processes to achieve special effects or to generate starting points for new imagery. In traditional painting by comparison, the painting on and overlayering of flowing, fluid drawing elements would be difficult to achieve. The spontaneity of the lines and marks and the often seemingly random colours are precisely what make these new paintings so appealingGalerie

 

Neue Arbeiten „Galerie auf Zeit“ wieder geöffnet

Galerie auf Zeit wieder geöffnet. Neue Arbeiten

Germination 3

Atelier Richard A. Cox

Galerie am Markt,  Markt 9, 59494 Soest

Öffnungszeiten: Freitags 15.00  bis 17.00 Uhr und Samstags vom 11.00 Uhr  bis 15.00 Uhr,

gern nach Vereinbarung Tel. 01739495543

 

Neue Arbeiten Trotz Lockdown arbeitet man weiter. Die Ölpastell-Arbeiten von 2020 habe ich weiter vorangetrieben. Mit Titeln wie „Keimung“ oder „Germination“ sind Aspekte der Virus-Pandemie künstlerisch verarbeitet worden. Ein Virus als Teil der Natur, in der wir selber auch ein Teil davon sind. Die Darstellungen erinnern an das Leben am Anfang, wie ein Lebewesen aus der primordial Suppe entwickelt und mutiert zu immer neuen Variationen. Natur kreativ. Bildaufbau wird klarer und die Farbigkeit intensiver. Die Technik des Ölpastells habe ich mir angeeignet und zu meinen eigenen Aussageintentionen entwickelt. Die neuesten Ergebnisse habe ich auf meiner Homepage-Galerie zusammengetragen. Galerie

Despite the lockdown, work continues. I have continued to develop the oil pastel works from 2020.  With titles like „Keimung“ or „Germination“, aspects of the virus pandemic have been artistically processed. A virus as a part of nature, in which we ourselves are also a part. The depictions are reminiscent of life in the beginning, how a living-being develops from primordial soup and mutates into ever new variations. Nature Creative. The composition becomes clearer and the colours more intense. I have mastered the technique of oil pastel and developed it to my own expressive intentions. I have presented the latest results on my homepage-gallery. Galerie