Lange Nacht der Kunst

„Lange Nacht der Kunst“

Samstag 25. August, 18 – 23 Uhr
Die „Lange Nacht der Kunst“ in Soest bietet einen Rundgang zu verschiedenen kulturellen Einrichtungen, eine Begleit-Broschüre bietet Kurzinfos und mögliche Routen. Angeboten werden u. a. Führungen, kleine Lesungen, Musik und Wein. Auch ich bin dabei in der „Galerie auf Zeit“. Ich lade Sie recht herzlich ein. Die aktuelle Ausstellung „Hellweg-soweit man sehen kann“ seit Eröffnung der Galerie in April ist mit neuen Werken ständig erweitert worden. Zu den Arbeiten improvisiert Wim Schulze am Saxophon. Die Galerie ist an dem Abend zwischen 18.00 und 22.00 Uhr geöffnet.Ich freue mich auf Euren/Ihren Besuch.

Das Begleit-Broschüre ist an vielen öffentlichen Stellen ausgelegt.
Begleit-Broschüre „Lange Nacht der Kunst“ in Soest.

Jubiläumspräsente für den Verein Soester Wirtschaft 2018

Am Freitag 22.Februar 2018 feierte der Verein Soester Wirtschaft im Blauen Saal der Stadt Soest sein 40-jähriges Jubiläum. 140 Gäste verbrachten einen sehr schönen Abend – gefeiert wurde bis spät in die Nacht. Der Verein präsentierte sich rückblickend auf die letzten 40 Jahren. Als Überraschungs-highlight des Abends war die Präsentation der beiden Jubiläumspräsente für langjährige Mitglieder. Ich hatte zwei Radierungen exklusiv für den Verein Soester Wirtschaft in limitierte Auflage geschaffen. Bis zum Abend waren die Bilder nur den Vorstand und einige Weniger an der Organisation bekannt so das eine Überraschung für die Vereinsmitglieder geglückt war. Vor die gesammelten Gäste habe Ich den Werdegang und künstlerische Überlegungen zu den Bildern erläutert und die Bilder am Aktiv-leinwand sowie im Original präsentiert.

Angaben zu den Bildern: „Soest: Ansicht Ost“ und „Soest: Ansicht West“.
Soest ist das Zentrum der lokalen Wirtschaft, eine Stadt mitten in der fruchtbaren Landschaft der Soester Börde. Mit einem radialen Verkehrsnetz und einem kreisförmigen Stadtgebiet ist Soest als typisches Handelszentrum auf dem Lande zu verstehen. Das Stadtzentrum innerhalb der alten Maueranlage ist dicht gefüllt mit einem filigranen Netz von Straßen und Wegen zwischen alten Fachwerkhäusern und der Vielzahl an Kirchen. Die Kirchen mit ihren unterschiedlichen Türmen bieten eine markante Kulisse als typische Wegmarken von Soest, die aus allen Richtungen zu sehen sind. Die Ost-West-Verkehrswege, die die Stadt prägen und wie Hauptadern das Herz Westfalens gesund halten, sind der Ostenhellweg und der Westenhellweg. Der Alte Hellweg, der mitten durch Soest führte, ist eine wichtige Fernhandelsstraße, die Soest als bedeutende Siedlung in früheren Zeiten platzierte. Salz und Handel, Glaube und Geschichte, Kultur und Kunst, Reiseziel und Wegestation. Für die Jakobs-Pilger auf ihrer Wallfahrt nach Santiago de Compostela in Spanien, sowie für zahlreiche Menschen unterwegs zwischen den Bischofsresidenzen in Köln und Paderborn ist die Stadt Rast- und Nebenstation. Ein reiches kulturelles Erbe. Die beiden Motive, die ich als Jubiläumsausgaben für den Verein Soester Wirtschaft gestaltet habe, sind geprägt durch diese „Soest Bezüge“.

Das Motiv „Soest: Ansicht Ost“ greift eine Stadtansicht von Osten auf, aus Richtung Bad Sassendorf nach Soest schauend. Das unterliegende Straßennetz der Stadt Soest im Bild gibt die Ortung der Kirchtürme preis und wirkt wie die Grundgestaltung eines Mandalas, eine in sich rotierende gestalterische Aufteilung. Die Idee der Kreisgestaltung wird in der wunderschönen Scheibenfibel aufgegriffen. Die kostbare Soester Runenfibel, eine Gewandspange aus der zweiten Hälfte des 6.Jahrhunderts stammend, gefunden während Straßenarbeiten am Lübecker Ring, ist sicherlich ein Zeichen von Adel und Reichtum. Sie wirkt im Bild wie eine strahlende aufgehende Sonne. Dass die Bildelemente unterhalb der Stadtsilhouette in einem dichten erdtönigen Farbfeld platziert sind, ist signifikant.

 

Das zweite Motiv „Soest: Ansicht West“ präsentiert eine Ansicht vom Westen aus Richtung Ampen.  Hier habe ich den „Himmel“ des Bildes mit einer Muschel (Jakobs-Muschel) vor dem Straßennetz der Stadt schwebend dargestellt. Das Bild ist hell und luftig, als ob man unterwegs im Freien sei. Die Muschel ist Erkennungszeichen der Jakobs-Pilger. Der Westenhellweg, ein Teil des Jakobswegs, führt durch das Jakobitor am Pilgrim-Haus vorbei an der Stelle der alten Pilger-Herberge in Soest.

Beide Bilder sind als mehrfarbige Radierungen in limitierter Auflage exklusiv für den Verein Soester Wirtschaft geschaffen worden. Die Auflagen betragen jeweils 100 Stück und sind auf 300 g/m2 Hahnemühle-Kupferdruckkarton, vom Künstler selbst gedruckt, numeriert und signiert mit Künstlerprägung.

© Richard A. Cox, Soest 2017

Bewegung

Zur Eröffnung der Ausstellung Bewegung am Sonntag, dem 12.11.2017 um 11.00 Uhr laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein in die BIG gallery in der BIG direkt gesund, Rheinische Straße 1, 44137 Dortmund.

 

Begrüßung: Peter Kaetsch, Vorstandsvorsitzender der BIG direkt gesund
Grußwort: Jörg Stüdemann, Stadtdirektor und Kulturdezernent
Einführung: Dr. Günter Rückert, Westfälischer Künstlerbund Dortmund

Die Dortmunder Künstlerverbände: BBK Ruhrgebiet BBK Westfalen Dortmunder Gruppe Westfälischer Künstlerbund Dortmund in Koproduktion mit der BIG direkt gesund

Öffnungszeiten: mo. bis fr. 8.00 bis 19.00 Uhr sonntags 13.00 bis 17.00 Uhr Eintritt frei

B E W E G U N G Malerei Grafik Fotografie Skulptur Installation  Einladung Bewegung

 

Bördelandschaft

Soest Mai /Juni 2017
Seit einigen Wochen habe ich im Auftrag des Brauhauses Zwiebel in Soest an einem Bild für das neue Kesselhaus, genannt „Sudhaus“, gearbeitet.

Das Bild wurde in einer kleinen Runde Kunstfreunde in dem Gesellschaftsraum des Sudhauses öffentlich eingeweiht, natürlich mit einem Glas „Zwiebel Bier“

Auszug aus meiner Einführungsrede:

Dem Bild habe ich den Titel „Bördelandschaft“ gegeben. In diesem geschlossenen Raum schafft es einen Blick nach draußen in eine vertraute Landschaft. Das Bild darf man als eine Huldigung an die Kunst des Bier-Brauens in dieser ländlichen Gegend um Soest verstehen. Mein Bild zeigt eine Bördelandschaft in voller Reife, die goldgelbe Gerste, eine essentielle Zutat zur Bierherstellung.
Das Bild zeigt einen bewegten, lichten Himmel, typisch für diese Gegend. Am weiten Horizont sind Andeutungen einer Siedlung, Indiz vom menschlichen Dasein, sowie ein Turm mit Wegmarken-Charakter wird suggeriert, es ist ein vertrautes Bild irgendwo in der Börde. Vorne läuft ein Feld- oder Wegrand, dargestellt mit wilderndem Gestrüpp, wiederum ein Zeichen menschlichen Tuns, die Landschaft zu ordnen; die Deutung ist, als ob wir selber als Betrachter gerade herlaufen, um den wunderbaren Blick zu genießen.

True Colours

Ausstellungsbeteiligung in Galerie 13, Bochum.

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True Colours in der bkb Galerie 13 in Bochum, zu der Vernissage am Donnerstag, den 16.2. wird herzlich eingeladen.
Eine Kooperation zwischen dem Bochumer Künstlerbund und dem Westfälischen Künstlerbund Dortmund, vier Künstler vom WKD treffen auf vier Mitglieder vom bkb.
bkb: Helga Beisheim, Uta Hoffmann, Gabi Moll, Uwe Siemens
WKD: Richard A. Cox, Claudia Karweick, Mathias Schubert, Dieter Ziegenfeuter
Die Farbmalerei steht im Fokus.
Dauer der Ausstellung: Donnerstag 16.2 bis Donnerstag 8.März
Galerie 13, Huestr.13, 44787 Bochum Öffnungszeiten: Di + Do 16 – 19 Uhr Einladung

Rot

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13. November 2016 bis 13. Januar 2017

 

 

Eine Ausstellung der vier Dortmunder Künstlerverbände: BBK Ruhrgebiet, BBK Westfalen, Dortmunder Gruppe, Westfälischer Künstlerbund Dortmund

Vernissage: Sonntag, 13. November, 11.00 Uhr
Begrüßung: Peter Kaetsch, Vorstandsvorsitzender der BIG direkt gesund
Dr. Günter Rückert, Westfälischer Künstlerbund Dortmund
Einführung: Karl-Ulrich Peisker, Vorstandsmitglied Landesverband des BBK NRW

BigGallery in der BIG direkt gesund, Rheinische Straße 1, 44137 Dortmund.

Bei dieser Gemeinschaftsausstellung geht es um ein Raum-Farberlebnis, das in der BIG gallery entfesselt werden soll.
Farben bestimmen die natürliche und die von uns Menschen geschaffene Welt. Unser Verkehr wird durch Licht-Farb-Signale reguliert. Wasserhähne sind mit den Farben Rot und/oder Blau versehen, die uns heißes oder kaltes Wasser signalisieren. Die Kleiderfarbe Schwarz oder Weiß bedeutet je nach Kulturkreis Trauer oder Unschuld. Auch im Sprachbereich haben Farben einen fest umgrenzten Bedeutungsgehalt: „Wenn ich Dich sehe, sehe ich rot“, in der Nacht sind alle Katzen grau usw. Auf einer anderen Ebene drückt die „blaue Blume“ des Heinrich von Ofterdingen, dem Romanfragment von Novalis die Sehnsucht des Menschen nach romantischer Lebenserfüllung aus.
Farbtöne bzw. deren Abstufungen spielen also in unserem Leben eine große Rolle und das natürlich besonders in der bildenden Kunst.
Deshalb kann man gut verstehen, dass die Symbolik dieser Farbe elementaren Erfahrungen entsprach und heute noch entspricht. Das Blut ist rot und rot ist das Feuer und diese beiden Erfahrungen haben zu allen Zeiten eine existentielle Bedeutung für den Menschen gehabt. Entsprechend tief ist diese Symbolik in unserem Bewusstsein auch verankert.