Back in time; 2017

  Back in time; leaving the sea behind, a commission for a painting leads me to inspect the landscape I live in, the so-called „Bördelandschaft“ around Soest, the countryside where I walk with my dog. After studying views around Soest from all points of the compass, I deemed those from north and south the most promising. A series of paintings was developed depicting the feel and character of the landscape observed rather than a particular scene. The dominant feature of these paintings was the horizontal slash across the foreground. This was suggested by the east/west transit routes of motorway, rail and road that pass Soest between the low plain of the „Bördelandschaft“ and the hills to the south rising to the „Haar“, the ridge that overlooks Soest and the Arnsberg forest. The „Alter Hellweg“, an old trading route, is still noted as a dominant feature and gives its name to the larger cultural and political area around Soest, the „Hellweg Region“. To the north the view is framed by the so-called „Beckumer Berge“,  a line of hills rising from the edge of the plain towards Beckum. The paintings, acrylic on canvas, become increasingly more abstract, reduced in content, revealing a new freedom with paint application and colour.

  Zurück in der Zeit; das Meer hinter sich lassend, führt mich ein Auftrag für ein Gemälde dazu, die Landschaft, in der ich lebe, zu inspizieren, die sogenannte „Bördelandschaft“ um Soest, die Landschaft, in der ich mit meinem Hund spazieren gehe. Nachdem ich Ansichten rund um Soest aus allen Himmelsrichtungen studiert hatte, hielt ich die aus dem Norden und Süden für am vielversprechendsten. Es entstand eine Reihe von Bildern, die eher das Gefühl und den Charakter der beobachteten Landschaft als eine bestimmte Szene darstellen. Das dominierende Merkmal dieser Bilder war der horizontale Schrägstrich im Vordergrund. Dieser wurde durch die Ost-West-Transitstrecken von Autobahn, Schiene und Straße suggeriert, die Soest zwischen der Tiefebene der Bördelandschaft und den südlich gelegenen Hügeln, die sich zum „Haar“, dem Höhenzug über Soest und dem Arnsberger Wald, erheben, durchziehen. Der „Alte Hellweg“, ein alter Handelsweg, ist noch als Dominante zu erkennen und gibt dem größeren kulturellen und politischen Raum um Soest, der „Hellweg-Region“, seinen Namen. Im Norden wird der Blick von den sogenannten „Beckumer Bergen“ eingerahmt, einer Hügelkette, die sich vom Rand der Ebene in Richtung Beckum erhebt. Die Bilder, Acryl auf Leinwand, werden zunehmend abstrakter, inhaltlich reduziert und offenbaren eine neue Freiheit im Umgang mit Farbauftrag und Farbe.