Thomä-Schule Lesefibel-Einweihung

Enthüllung „Thomä-Schule Lesefibel“

Kunst am Bau Projekt, Wohnpark Thomä-Schule Soest

am Donnerstag, 18. Oktober wurde die Fertigstellung des Wohnparks Thomä-Schule mit Neubewohnern, Handwerkern sowie Architekt, Investor und geladenen Gästen gefeiert. Der Investor, Wilhelm Friesleben, Bürgermeister Dr. Eckhard Ruthemeyer und der Architekt Horst Holt sprachen über die Entstehung des Wohnparks. Ich sprach kurz über die Entstehung meiner Skulptur „Thomä-Schule Lesefibel“. Die in blau mit roten Schleifen eingepackte Skulptur wurde dann enthüllt und freigegeben.Die Skulptur in Form eines aufgestellten Buches, in überdimensionierter Größe, ist platziert auf dem alten Schulhof der Schule zwischen zwei Gebäudekomplexen. Die Gestaltung der Skulptur betont die Idee und Form eines Buches; von einem signalrot aufrechtstehenden Buchrücken fächert die Konstruktion aus, wie mehrere Buchseiten. Die Schutzabdeckung der oberen und hinteren Teile sind in Weiß gehalten, um an Papierseiten zu erinnern. Die Seiten der Konstruktion sind offen und bieten Zugang zum Inneren des Buches. Im inneren Teil ist eine runde Sitzgelegenheit, die die Ausfächerung der Seiten weiter aufnimmt. Die Skulptur „Lesefibel“ nimmt Bezug auf das ehemalige Schulgebäude als Volksschule und weist auf die ersten Hilfsmittel am Anfang des Bildungswegs. Die Skulptur mitten im Wohnpark bietet den jetzigen Bewohnern einen Ort der Begegnung und Kommunikation an ihrem neuen Anfang. Der Buchrücken ist auf der Innenseite mit einer licht durchlässigen weißen Platte abgedeckt, abends strahlt ein diffuses Licht. Wenn man dort sitzt, wirkt die Platte wie ein ungeschriebenes Blatt.

Hier einige Abbildungen:

Lichtfest 2018

Lichtfest im Bergenthal Park, Soest. Dienstag 2. Oktober ab 18.00 Uhr

Eintritt €3,00  Ermäßigung mit JokerCard €2,00

Das Lichtfest ist ein gemeinsames Projekt bürgerlichen Engagements mit tollen Beiträgen von diversen Gruppierungen, Schulen und Kitas mit verschiedenen Aktionen auf verschiedenen Aktionsflächen. Das Licht als Hauptattraktion, aber nicht alleinige Attraktion, sollte eine ansprechende Kulisse für das Gesamtprogramm bilden. Das Thema für dieses Jahr lautet: Magischer Garten: Betreten in eine Welt der Phantasie, von seltsamen und wunderbaren Pflanzen, von erstaunlichen Blumen in einer Explosion der Farbe, wo schöne und seltsame Kreaturen leben, wie in Shakespeare’s „Ein Sommernachtstraum„. Mitwirkende an der Gestaltung des Abends sind u.a. Aldegrever Gymnasium, Johannesschule, Kita Gotlandweg, Christiane Kling, Impro-Theater Klaus Bunte, Stelzentanztheater Bielefeld, Börd´land Jazzer und viele mehr. Als Ausklang spielt das Duo „Feria“ mit Saxofon und Gitarre meditative Werke zum Thema Licht und Dunkelheit.

Künstlerischer Leitung Richard A. Cox

Bilder © Cox

Lange Nacht der Kunst

„Lange Nacht der Kunst“

Samstag 25. August, 18 – 23 Uhr
Die „Lange Nacht der Kunst“ in Soest bietet einen Rundgang zu verschiedenen kulturellen Einrichtungen, eine Begleit-Broschüre bietet Kurzinfos und mögliche Routen. Angeboten werden u. a. Führungen, kleine Lesungen, Musik und Wein. Auch ich bin dabei in der „Galerie auf Zeit“. Ich lade Sie recht herzlich ein. Die aktuelle Ausstellung „Hellweg-soweit man sehen kann“ seit Eröffnung der Galerie in April ist mit neuen Werken ständig erweitert worden. Zu den Arbeiten improvisiert Wim Schulze am Saxophon. Die Galerie ist an dem Abend zwischen 18.00 und 22.00 Uhr geöffnet.Ich freue mich auf Euren/Ihren Besuch.

Das Begleit-Broschüre ist an vielen öffentlichen Stellen ausgelegt.
Begleit-Broschüre „Lange Nacht der Kunst“ in Soest.

Jubiläumspräsente für den Verein Soester Wirtschaft 2018

Am Freitag 22.Februar 2018 feierte der Verein Soester Wirtschaft im Blauen Saal der Stadt Soest sein 40-jähriges Jubiläum. 140 Gäste verbrachten einen sehr schönen Abend – gefeiert wurde bis spät in die Nacht. Der Verein präsentierte sich rückblickend auf die letzten 40 Jahren. Als Überraschungs-highlight des Abends war die Präsentation der beiden Jubiläumspräsente für langjährige Mitglieder. Ich hatte zwei Radierungen exklusiv für den Verein Soester Wirtschaft in limitierte Auflage geschaffen. Bis zum Abend waren die Bilder nur den Vorstand und einige Weniger an der Organisation bekannt so das eine Überraschung für die Vereinsmitglieder geglückt war. Vor die gesammelten Gäste habe Ich den Werdegang und künstlerische Überlegungen zu den Bildern erläutert und die Bilder am Aktiv-leinwand sowie im Original präsentiert.

Angaben zu den Bildern: „Soest: Ansicht Ost“ und „Soest: Ansicht West“.
Soest ist das Zentrum der lokalen Wirtschaft, eine Stadt mitten in der fruchtbaren Landschaft der Soester Börde. Mit einem radialen Verkehrsnetz und einem kreisförmigen Stadtgebiet ist Soest als typisches Handelszentrum auf dem Lande zu verstehen. Das Stadtzentrum innerhalb der alten Maueranlage ist dicht gefüllt mit einem filigranen Netz von Straßen und Wegen zwischen alten Fachwerkhäusern und der Vielzahl an Kirchen. Die Kirchen mit ihren unterschiedlichen Türmen bieten eine markante Kulisse als typische Wegmarken von Soest, die aus allen Richtungen zu sehen sind. Die Ost-West-Verkehrswege, die die Stadt prägen und wie Hauptadern das Herz Westfalens gesund halten, sind der Ostenhellweg und der Westenhellweg. Der Alte Hellweg, der mitten durch Soest führte, ist eine wichtige Fernhandelsstraße, die Soest als bedeutende Siedlung in früheren Zeiten platzierte. Salz und Handel, Glaube und Geschichte, Kultur und Kunst, Reiseziel und Wegestation. Für die Jakobs-Pilger auf ihrer Wallfahrt nach Santiago de Compostela in Spanien, sowie für zahlreiche Menschen unterwegs zwischen den Bischofsresidenzen in Köln und Paderborn ist die Stadt Rast- und Nebenstation. Ein reiches kulturelles Erbe. Die beiden Motive, die ich als Jubiläumsausgaben für den Verein Soester Wirtschaft gestaltet habe, sind geprägt durch diese „Soest Bezüge“.

Das Motiv „Soest: Ansicht Ost“ greift eine Stadtansicht von Osten auf, aus Richtung Bad Sassendorf nach Soest schauend. Das unterliegende Straßennetz der Stadt Soest im Bild gibt die Ortung der Kirchtürme preis und wirkt wie die Grundgestaltung eines Mandalas, eine in sich rotierende gestalterische Aufteilung. Die Idee der Kreisgestaltung wird in der wunderschönen Scheibenfibel aufgegriffen. Die kostbare Soester Runenfibel, eine Gewandspange aus der zweiten Hälfte des 6.Jahrhunderts stammend, gefunden während Straßenarbeiten am Lübecker Ring, ist sicherlich ein Zeichen von Adel und Reichtum. Sie wirkt im Bild wie eine strahlende aufgehende Sonne. Dass die Bildelemente unterhalb der Stadtsilhouette in einem dichten erdtönigen Farbfeld platziert sind, ist signifikant.

 

Das zweite Motiv „Soest: Ansicht West“ präsentiert eine Ansicht vom Westen aus Richtung Ampen.  Hier habe ich den „Himmel“ des Bildes mit einer Muschel (Jakobs-Muschel) vor dem Straßennetz der Stadt schwebend dargestellt. Das Bild ist hell und luftig, als ob man unterwegs im Freien sei. Die Muschel ist Erkennungszeichen der Jakobs-Pilger. Der Westenhellweg, ein Teil des Jakobswegs, führt durch das Jakobitor am Pilgrim-Haus vorbei an der Stelle der alten Pilger-Herberge in Soest.

Beide Bilder sind als mehrfarbige Radierungen in limitierter Auflage exklusiv für den Verein Soester Wirtschaft geschaffen worden. Die Auflagen betragen jeweils 100 Stück und sind auf 300 g/m2 Hahnemühle-Kupferdruckkarton, vom Künstler selbst gedruckt, numeriert und signiert mit Künstlerprägung.

© Richard A. Cox, Soest 2017