2021 Varianten

Over the last three years, I have examined the appearance of nature in my work: initially inspired by the landscape and vegetation in a work series „By the wayside“, to plant forms in „The nature of things“. As the work progresses there is an increased study of abstract structures and rhythms of nature. Naturally, the works are influenced by the presence of the pandemic.  Everything is in flux. A virus mutates spontaneously from a certain creative chaos thanks to the power of nature. To assign to it a structured order would perhaps be something artificial, something unnatural. Mutations are always changing. Everything is in perpetual change. The picture series „Variants“ are variations of artistic representations of the microscopic appearance of a virus-like organism. The square detail is like the specimen slide of a microscope. I have limited the series to 12 pictures in order to create a certain order, to give my artistic reflections a framework, as a year is divided into the twelve months to create order. Growth and decay are the recurring transformations of nature in a year. The annually recurring natural times, movements of celestial bodies, summer and winter, heat and cold, etc., reflect a year in change. The 12 works, oil pastels on cardboard, are conceived as a group. The pictures all have the same format, the same technique, the same starting point and were created one after the other in twelve days. The paintings in their spontaneity are similar yet always different. The arrangement of the pictures does not matter, it is arbitrary, the pictures are interchangeable. By centering the picture in a square frame, it is possible by rotating the frame to vary the view of each picture. A top or bottom of the picture is not determined. The hanging of the individual picture is thus arbitrary, it is changeable. A rearrangement of the group is always possible.

Notizen zur Bildserie „Varianten“. Aus den letzten drei Jahren habe ich in meinen Arbeiten das Erscheinungsbild der Natur intensiv untersucht: Zunächst inspiriert von der Landschaft und Vegitation „Am Wegesrand“, bis zu Pflanzenformen „Die Natur der Dinge“. Mein Blick richtet sich auf immer abstrakt werdende Strukturen und Rythmen der Natur. Naturlich sind die Arbeiten geprägt durch das gegenwartige Stimmungsbild der Pandemie.  Alles ist im Fluss. Ein Virus mutiert, spontan aus einem gewissen kreativen Chaos, dank der Kraft der Natur. Ihm eine strukturierte Ordnung zu zu weisen wäre vielleicht etwas künstlich, etwas Unnaturliches. Es gibt immer neue Mutanten. Alles ist fortwährender Wandel. Die Bildserie „Varianten“  zeigt Variationen künstlerischer Darstellungen zum mikroskopischen Erscheinungsbild von einem Virus ähnlichen Organismus. Der quadratische Ausschnitt ist dem des Objektträger eines Mikroskops gleich. Ich habe die Serie auf 12 Bilder begrenzt, um eine gewisse Ordnung zu schaffen, um meinen künstlerischen Überlegungen einen Rahmen zu geben, wie ein Jahr durch menschliche Ordnung auf die zwölf Monate aufgeteilt wird . Wachstum und Vergehen sind die wiederkehrenden Wandlungen der Natur in einem Jahr. Die jährlich wiederkehrenden natürlichen Zeiten, Bewegungen von Himmelskörpern, Sommer und Winter, Wärme und Kälte u.s.w,  beschreiben ein Jahr im Wandel. Die 12 Arbeiten, Ölpastell auf Karton, sind als Gruppe konzipiert. Die Bilder gleichen Formats, gleicher Technik, gleichen Ausgangpunkts sind in zwölf Tagen nach einander entstanden. Die Bilder in ihrer Spontanität sind ähnlich aber immer anders. Die Anordnung spielt keine Rolle, sie ist beliebig, die Bilder sind austauschbar. Durch das Zentrieren des Bildes, im quadratischen Rahmen, lässt sich die Ansicht jedes Bild variieren, in sich mehrmals drehen. Ein Oben oder Unten des Bildes ist nicht bestimmt. Hängung des einzelnen Bildes was oben oder unten betrifft, ist beliebig, und wandelbar. Eine Neuordnung der Gruppe ist immer möglich.